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OPS-0003 · 2026-11-05
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Stress und Erschöpfung: Befragte berichten von eingeschränkter Leistungsfähigkeit an rund jedem fünften Arbeitstag

COO InsiderNovember 5, 2026

Eine Frau sitzt im Büro vor einem Laptop und stützt ihren Kopf auf eine Hand.

Stress und Erschöpfung können die Arbeit erschweren. In der Untersuchung von thrive at work berichten Befragte von hochgerechnet 48,5 betroffenen Tagen pro Jahr. Symbolbild.

Von 220 Quadraten sind 48 vollständig und eines zur Hälfte markiert. Sie stehen für durchschnittlich 48,5 betroffene Tage pro Jahr oder rund 22 Prozent des angenommenen Arbeitsjahres. Drei Zahlenfelder zeigen knapp zehn Arbeitswochen, rund 13.500 Euro Arb

Die Befragten berichten von hochgerechnet 48,5 Tagen pro Jahr, an denen sie wegen Stress oder Erschöpfung nicht effektiv arbeiten konnten. Das entspricht rund 22 Prozent eines angenommenen Arbeitsjahres mit 220 Tagen. Mit EU-durchschnittlichen Arbeitskost

Drei proportionale Balken zeigen 13.500 Euro für durchschnittlich 48,5 betroffene Tage, 15.100 Euro für einen Gruppenunterschied von 54 Tagen nach Arbeitsbelastung und 19.800 Euro für einen Gruppenunterschied von 71 Tagen nach Kapazitätswert. Die Beträge

Modellrechnung mit 279,20 Euro Arbeitskosten pro Achtstundentag: Die durchschnittlich 48,5 betroffenen Tage entsprechen rund 13.500 Euro pro Person und Jahr. Die Gruppenunterschiede von 54 und 71 Tagen entsprechen rund 15.100 beziehungsweise 19.800 Euro.

Eine Untersuchung von thrive at work beziffert die Belastung auf hochgerechnet 48,5 Tage pro Jahr, rund 13.500 € Arbeitskosten pro Person

Ein Arbeitgeber bezahlt jeden Arbeitstag, auch die Tage, an denen Menschen nicht wirksam arbeiten können.”

— Jerry Fišer, Gründer, thrive at work

PRAGUE, CZECH REPUBLIC, November 5, 2026 /EINPresswire.com/ -- Stress und Erschöpfung erschweren Beschäftigten nach eigenen Angaben an rund jedem fünften Arbeitstag die Arbeit. Das geht aus einer Untersuchung des Anbieters thrive at work hervor. Auf ein Jahr hochgerechnet ergeben die Antworten im Durchschnitt 48,5 Tage, an denen sich die Befragten nicht in der Lage sahen, effektiv zu arbeiten. Bei angenommenen 220 Arbeitstagen entspricht das rund 22 Prozent des Arbeitsjahres oder knapp zehn Arbeitswochen.

Die Ergebnisse stammen aus einem Forschungsprogramm, für das thrive at work 2025 und 2026 Beschäftigte in fünf Märkten in Europa und Nordamerika befragt hat. Die Ergebnisse zeigen, wie eng die persönliche Leistungsfähigkeit mit dem Arbeitsalltag zusammenhängt – und welche wirtschaftliche Grössenordnung die betroffene Zeit hat.

Deutliche Unterschiede bei der Leistungsfähigkeit

Im Mittelpunkt steht eine Kennzahl, die thrive at work als „Kapazität“ bezeichnet. Sie erfasst vier Voraussetzungen für anhaltende Leistungsfähigkeit: Energie, Erholung, Konzentration und psychische Widerstandskraft. Gemeint ist damit die persönliche Leistungsfähigkeit, nicht die personelle Ausstattung eines Unternehmens.

Das Viertel der Befragten mit den niedrigsten Kapazitätswerten berichtet von hochgerechnet 85 betroffenen Tagen pro Jahr. Im Viertel mit den höchsten Werten sind es 14 Tage. Der Abstand beträgt damit 71 Tage – etwa ein Drittel eines angenommenen Arbeitsjahres. Auch bei vorsichtigeren Umrechnungen der Antworten bleibt laut Auswertung ein Unterschied von 52 bis 65 Tagen bestehen.

Deutliche Unterschiede zeigen sich auch beim Vergleich der Arbeitsbedingungen und der Schlafdauer:

• Arbeitsbelastung: Beschäftigte, die ihre Arbeitslast am schlechtesten bewerten, berichten von hochgerechnet 54 Tagen mehr im Jahr, an denen Stress oder Erschöpfung ihre Arbeit beeinträchtigen, als diejenigen mit der besten Bewertung. Das entspricht knapp elf Arbeitswochen.

• Unterstützung durch Führungskräfte: Zwischen den Beschäftigten, die sich am wenigsten unterstützt fühlen, und denen mit der stärksten Unterstützung beträgt der Abstand ebenfalls 54 betroffene Tage pro Jahr.

• Schlafdauer: Auch hier unterscheiden sich die Gruppen deutlich. Bei den laut Auswertung ungünstigsten Angaben zur Schlafdauer berichten Beschäftigte von 49 betroffenen Tagen mehr pro Jahr als bei den günstigsten Angaben – also knapp zehn Arbeitswochen.

Arbeitszeit in Euro: eine Modellrechnung

Um die Grössenordnung wirtschaftlich einzuordnen, bewertet thrive at work die betroffene Arbeitszeit mit durchschnittlichen Arbeitskosten. Grundlage sind die von Eurostat für 2025 geschätzten Arbeitskosten von 34,90 Euro je Stunde im EU-Durchschnitt. Bei einem Achtstundentag ergeben sich 279,20 Euro.

Damit entsprechen 48,5 Tage rechnerisch rund 13.500 Euro pro Person und Jahr. Für eine Belegschaft von 1.000 Beschäftigten wären es bei demselben Durchschnitt rund 13,5 Millionen Euro. Der Abstand von 71 Tagen zwischen den Gruppen mit den niedrigsten und höchsten Kapazitätswerten entspricht rund 19.800 Euro pro Person und Jahr.

Die Beträge zeigen, wie viel bezahlte Arbeitszeit von den Einschränkungen betroffen ist. Sie beziffern deren Arbeitskosten, nicht einen vollständigen wirtschaftlichen Verlust: Auch an diesen Tagen wird Arbeit geleistet.

Wie eine Engagement-Befragung ergänzt wird

Mitarbeiterbefragungen zum Engagement erfassen unter anderem, wie Beschäftigte Führung, Entwicklungsmöglichkeiten, Zugehörigkeit und die Voraussetzungen für gute Arbeit erleben. Die zusätzliche Kapazitäts-Kennzahl zeigt, inwieweit ihnen die persönlichen Ressourcen zur Verfügung stehen, um diese Arbeit dauerhaft zu leisten.

Nach Angaben von thrive at work erklärt das statistische Modell mit Engagement allein rund 17 Prozent der Unterschiede zwischen den Befragten bei der Zahl der betroffenen Tage. Wird die Kapazitäts-Kennzahl einbezogen, steigt der erklärte Anteil auf 43 Prozent. Die zusätzliche Kennzahl liefert damit innerhalb der untersuchten Stichprobe ein deutlich vollständigeres Bild der berichteten Einschränkungen.

Für Personalverantwortliche, Geschäftsführung und Controlling wird damit eine wirtschaftlich relevante Frage sichtbar: Haben Beschäftigte neben der Motivation auch die Energie und Erholung, die sie für ihre Arbeit brauchen? Wer beides erfasst, erhält zusätzliche Anhaltspunkte dafür, wo Handlungsbedarf besteht – etwa bei der Arbeitsbelastung oder der Unterstützung durch Führungskräfte.

Zur Untersuchung

Die Angaben zu den betroffenen Tagen stammen aus einer Teilstichprobe der internationalen Befragung. Erfragt wurde, an wie vielen Tagen im vergangenen Monat Stress oder Erschöpfung effektives Arbeiten verhindert hatten; die Antworten wurden auf ein Jahr hochgerechnet. Die Auswertung vergleicht Gruppen zu einem Erhebungszeitpunkt und zeigt statistische Zusammenhänge. Die Ergebnisse beziehen sich auf die untersuchte internationale Stichprobe, nicht gesondert auf Deutschland. Die Kapazitätskennzahl wird mit einem Fragebogen erfasst, dessen Aussagen sich auf konkrete Verhaltensweisen und Erfahrungen beziehen. Im regulären Einsatz werden keine biometrischen Daten erhoben.

In einer ergänzenden zwölfmonatigen Untersuchung wurden die Fragebogenwerte mit physiologischen und weiteren Messgrössen verglichen. Nach Angaben des Anbieters zeigten sich unter anderem Zusammenhänge mit Ruhepuls und Herzfrequenzvariabilität.

Weitere Informationen und Zugang zum „Scientific Foundations White Paper“:
https://www.thriveatwork.ai/research/scientific-foundations

Über thrive at work

thrive at work entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen Engagement und persönliche Leistungsfähigkeit ihrer Beschäftigten erfassen können. Der Ansatz verbindet Mitarbeiterbefragungen zu den Arbeitsbedingungen mit Fragen zu Energie, Erholung, Konzentration und psychischer Widerstandskraft. Die Ergebnisse helfen Unternehmen, Belastungen und Handlungsbedarf zu erkennen und geeignete Massnahmen abzuleiten.

Jerry Fišer
thrive at work
jerry@thriveatwork.ai
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